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Suchbegriff: Steuerpolitik und Unternehmensbesteuerung

Der Artikel enthält fachkundige Ratschläge zur Vermeidung von Erbschaftsstreitigkeiten unter Kindern wohlhabender Familien durch proaktive Strategien, darunter generationsübergreifender Dialog, die Ernennung von Testamentsvollstreckern, die Verwendung von Vorausvermächtnissen anstelle von Teilungsanordnungen und die Vermeidung restriktiver Bestimmungen, die zu Familienkonflikten und finanziellen Verlusten führen könnten.
Der Artikel untersucht die von der Schweiz vorgeschlagene Reform der individuellen Besteuerung, indem er zwei Ehepaare mit ähnlichem Haushaltseinkommen, aber unterschiedlichen Einkommensstrukturen vergleicht. Ein Doppelverdiener-Ehepaar würde unter dem neuen System jährlich 1.300 CHF sparen, während ein Ehepaar mit einem einzigen Verdiener 2.500 CHF mehr zahlen würde. Die Analyse untersucht, wie sich die Reform je nach Einkommensgleichheit unterschiedlich auf Paare auswirkt, und weist auf die bevorstehende nationale Volksabstimmung am 8. März 2026 hin.
Kalifornien erwägt eine umstrittene Volksinitiative, die eine einmalige Vermögenssteuer von 5 % für Milliardäre vorsieht, wobei die Einnahmen für die öffentliche Bildung und das Gesundheitswesen verwendet werden sollen. Gouverneur Gavin Newsom lehnt die Maßnahme ab und warnt davor, dass sie wohlhabende Unternehmer und ihre Unternehmen aus dem Bundesstaat vertreiben und Wettbewerbsnachteile für die kalifornische Wirtschaft mit sich bringen könnte.
Das neue Bonus-Malus-Steuersystem in St. Gallen benachteiligt Besitzer von Elektroautos mit höheren Steuern aufgrund von Berechnungen des Batteriegewichts und der Motorleistung, wodurch Elektrofahrzeuge langfristig teurer sind als Benziner. Das System wurde sowohl von der SVP als auch von der GLP aus unterschiedlichen Gründen kritisiert, wobei sich die Besitzer von Elektroautos betrogen fühlen, da andere Kantone wie Zürich dauerhafte Steuerbefreiungen anbieten. Die Politik scheint den Klimaschutzzielen des Kantons zu widersprechen und gleichzeitig die finanzielle Belastung für Besitzer umweltfreundlicher Fahrzeuge zu erhöhen.
Das Bundesfinanzgericht hat entschieden, dass Anleger, die vor der Investmentsteuerreform 2018 Aktienfonds gekauft haben, Verluste, die nach der Reform entstanden sind, vollständig mit Gewinnen aus der Zeit vor der Reform verrechnen können. Diese Entscheidung betrifft einen Fall, in dem die Steuerbehörden eine teilweise Befreiung von 70 % auf Verluste anwendeten, während sie Gewinne zu 100 % besteuerten, was dazu führte, dass Anleger trotz tatsächlicher wirtschaftlicher Verluste Steuern zahlen mussten. Das Gericht stellte klar, dass die Teilbefreiung nur für Gewinne und Verluste gilt, die ab dem 1. Januar 2018 entstanden sind, sodass Verluste aus der Zeit vor der Reform vollständig verrechnet werden können. Die Entscheidung ist besonders relevant für Anleger, die Fonds gehalten haben, die bis Ende 2017 an Wert gewonnen hatten, später jedoch an Wert verloren haben, beispielsweise während des COVID-Crashs.
Das Schweizer Bundesgericht hat entschieden, dass Peter Spuhler, Chef von Stadler Rail, eine Unternehmensstruktur für sein Chalet in St. Moritz genutzt hat, um Steuern zu vermeiden, und ihm Vorsteuerabzüge in Höhe von rund 865.000 CHF verweigert. Das Gericht verglich die Chalet-Gesellschaft mit Flugzeugbesitzgesellschaften und stellte fest, dass beide eher privaten Zwecken als kommerziellen Zwecken dienen. Spuhler akzeptierte das Urteil, beharrte jedoch darauf, dass es bei dem Kauf nicht um Steuerersparnisse gegangen sei, da er durch einen privaten Kauf mehr hätte sparen können.
Das Schweizer Bundesgericht entschied, dass Peter Spühler die Chalet-Gesellschaft Chesa Sül Spelm AG nicht für legitime geschäftliche Aktivitäten, sondern zur Steuerhinterziehung genutzt habe. Das Gericht stellte fest, dass die Gesellschaft lediglich dazu diente, die privaten Bedürfnisse von Spühler als Alleingesellschafter zu befriedigen, wodurch er durch unzulässige Vorsteuerabzüge Steuern in Höhe von rund 865.000 Franken hinterziehen konnte. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass keine wirtschaftlichen oder geschäftlichen Gründe die Unternehmensstruktur rechtfertigten.
Der Vorschlag der SPD, Sozialversicherungsbeiträge auf Dividenden und Kapitalerträge zu erheben, wird von Anlegervertretern heftig kritisiert, die argumentieren, dass er ungerechtfertigterweise mittelständische Sparer benachteiligt und den Bemühungen der Regierung zur Förderung der aktienbasierten Altersvorsorge zuwiderläuft. Kritiker sagen, dass die Maßnahme den Vermögensaufbau für normale Bürger untergraben würde, während die Reichen solche Steuern durch Gesetzeslücken vermeiden könnten.
Der ehemalige CEO der Dero Bank, Andreas Grosjean, wurde wegen Annahme von Bestechungsgeldern und Beihilfe zu illegalen Steuerbetrügereien durch Kunstraum, eine gefälschte gemeinnützige Organisation, die Aktien im Wert von 4 Milliarden Euro handelte und dabei betrügerisch Steuerbefreiungen geltend machte, verurteilt und zu einer Geldstrafe in Millionenhöhe verurteilt. Der Skandal betraf mehrere internationale Persönlichkeiten, darunter Sanjay Shah, der nach Dänemark ausgeliefert wurde, und deckte systemische Compliance-Verstöße bei der Münchner Bank auf.
Wohlhabende Deutsche fühlen sich aufgrund niedriger Steuern, eines unternehmensfreundlichen Umfelds und luxuriöser Lifestyle-Angebote zunehmend zu Immobilieninvestitionen in Dubai hingezogen. Die Vereinigten Arabischen Emirate, insbesondere Dubai, sind zu einem Hotspot für internationale Vermögende geworden, die eine Diversifizierung ihres Vermögens und eine bessere Lebensqualität anstreben. Die Immobilienpreise sind im vergangenen Jahr um 12 % gestiegen, und es wird ein deutliches Bevölkerungswachstum erwartet.

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